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Liezen 

Die Gründungsversammlung der BG Liezen erfolgte am 9. Dezember 1978 auf besondere Initiative des damaligen Bezirksobmannes von Leoben, Herrn Johann Thor und dessen Stellvertreter Adolf Hieger. Als Proponentenkomitee fungierten der zu dieser Zeit amtierende Liezener Bürgermeister Heinrich Ruff, FO-Inspektor Alfred Pirker seitens der BH Liezen, sowie der Amtsstellenleiter des Arbeitsamtes Liezen, Amts-Dir. Franz Pölzgutter. Einige Jahre zuvor hatten aber bereits die Kollegen Franz Moßhammer aus Stainach und Franz Hahn aus Ardning die Zivilbehinderten in unserem Bezirk bestens betreut und somit bereits den Grundstein von ca. 50 Mitglieder in die neue Bezirksgruppe eingebracht. 

Der Gründungs-Bezirksvorstand nach der Wahl: BO Franz Klopf, Liezen; Stellvertr. Franz Moßhammer, Stainach (gleichzeitig Schriftführer) und Herta Dorfner, Rottenmann; Kassier Franz Hahn, Ardning, sowie die Beisitzer Hermann Schauer, Rottenmann, Alois Grießhofer, Ardning und Gisela Dorfner, Rottenmann. Als Kontrolle fungierten Gerhard Pasch, Stainach und Alois Forstner, Liezen. 

Das Bestreben der Funktionäre lag vor allem daran, die guten Erfahrungen und Tätigkeiten anderer Bezirksgruppen anzusehen und die Ergebnisse auch in unsere neu aufzubauende Bezirksgruppe einfließen zu lassen. 

Es entstand durch diese Kommunikationsart eine besondere Eigendynamik und wurden ziemlich bald Aktivitäten in viele Richtungen durchgeführt (Sprechtage, gemütliche Zusammenkünfte, Geburtstagsbesuche älterer und kranker Mitglieder, Ausflüge im In- und Ausland, Behinderten-Sportveranstaltungen, Teilnahmen an Behinderten-Großkundgebungen, wie z. B. den in dieser Epoche jährlich durchgeführten Weltinvalidentagen in den Landeshauptstädten, aber auch, wie damals bereits erforderlich, an Demonstrationen, z. B. für die Einführung des Pflegegeldes und später des Behindertengleichstellungsgesetzes, etc.). 

Von 1994 bis 2000 veranstaltete die BG Liezen jährlich das ÖZIV-Waldfest. Diese Veranstaltung hatte sich schon zu einem traditionellen Treffen von Menschen mit und ohne Behinderungen aus vielen Steirischen, als auch Bezirksgruppen aus anderen Bundesländern etabliert. 

Auch in fachlicher Hinsicht wurden Akzente gesetzt und als erste Österreichische Bezirksgruppe des ÖZIV Sektionen für die verschiedenen Behinderungsarten in Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, oder Spezialgebiete, (Sozialrecht, Steuerangelegenheiten, Barrierefreiheit usw.), innerhalb der Bezirksgruppe errichtet, deren SektionsleiterInnen sich im Besonderen um die speziellen Belange der Mitglieder annehmen. Dies führte zur Abdeckung vieler Problembehandlungen von Menschen mit Behinderungen mit sich. 

Zum Verkauf angebotene innovativen Bastel- und Handarbeitsprodukte unserer ehrenamtlichen “Bastel- und Handarbeitstanten und -onkel” konnten erhebliche finanzielle Mittel einbringen, die auch für Anschaffungen von Hilfsmittel für unsere Mitglieder herangezogen wurden. 

Durch Aussprachen mit verantwortlichen PolitikerInnen und zuständigen ReferentInnen in Ämter konnte das, noch heute bestehende, Verbandsbüro im Jahre 1986 bezogen werden. An Adaptierungen, hinsichtlich Abbau von Barrieren, denken wir intensiv nach. 

Bereits seit 1988 informierten wir unsere Mitglieder, aber auch andere Stellen (Gemeinden, Ärzte, Krankenhäuser, Ämter, Institutionen etc.) durch die von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltete Zeitschrift "Die Zuversicht" über unsere Tätigkeiten und behindertenspezifische Themen. Online informieren wir aktuell nun auch unter http://www.oeziv-steiermark.at. Tel. u. FAX unter 03612/25311, Mobil 0664/9231872.