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Bruck/Kapfenberg

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Vor 50 Jahren wurde durch eine kleine Gruppe von 70 behinderten Menschen, die nicht dem Personenkreis der Kriegsopfer angehörten, sondern wegen diverser Erkrankungen, Unfallfolgen oder von Geburt an behindert waren, die Bezirksgruppe Bruck-Kapfenberg gegründet, um unsere Mitbürger gegenüber Gesellschaft und Politik zu vertreten. Damals war es nicht absehbar, zu welcher Größe sich die Bezirksgruppe entwickeln würde. Derzeit ist unser Mitgliederstand per 31.12.2011 mit 2075 Mitgliedern, die größte Bezirksgruppe österreichweit in unserer großen ÖZIV-Organisation. Eine Devise war un ist immer, die" Hilfe zur Selbsthilfe" bzw. von Behinderung betroffene Menschen helfen Betroffenen. Wir bieten qualifizierte Hilfestellung und Problemlösungen , in der Beratung und Antragstellung. Zum Beispiel: an das BSAB (Behindertenpass, Einstufung Grad der Behinderung und div. Eintragungen, Parkausweis gemäß §29 b StVO), div. Pensionsanträge, Pflegegeldanträge und Arbeitnehmerveranlagung L1. Unser Mitgliedsausweis ermöglicht Ermäßigungen bei div. Firmen in unserem Bezirk. Dies alles wird durch unsere geschulten FunktionärInnen und gut ausgebildeten MitarbeiterInnen, die alle sehr viel Freizeit für das Ehrenamt erbringen, geleistet. Unser Bestreben ist es nach wie vor behinderte Menschen aktiv in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, sie in ihrer Mobilität zu stärken, ihnen Selbstwertgefühl zu geben und sie beim Bemühen in der Arbeitswelt als gleichwertige Partner anerkannt zu werden, zu unterstützen. Wir wissen, gemäß den statistischen Zahlen des AMS, dass zwischen 30% bis 40% nach dem Bundesbehinderteneinstellunggesetz eingestufte und arbeitsfähige Mitmenschen, noch immer arbeitslos sind. Bisher wurde der Kündigungsschutz als ein diesbezügliches Hindernis angegeben. Nun ist dieser die ersten 4 Jahre ausgesetzt worden. Ein bestehender Kündigungsschutz bleibt aufrecht. Für alle ab den 1.01.2011 neu beim BSB eingestufen begünstigten Menschen gilt die neue Regelung. Wir sind neugierig ob die Änderung des Kündigungsschutzes ab 1.01.2011, nun wesentlich mehr Arbeitslose mit einem GdB ab 50% einen Beschäftigung bekommen oder nicht.